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Donnerstag, 29. Juni 2017 18,-- / 20,-- 
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
im Festzelt Schönthal

Helmut A. Binser
Man darf sich auf viele neue Gschichten und Lieder des gemütlichen Waidlers freuen.
Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich als hätte er nie etwas anderes gemacht. Mit seinem neuen Programm „Wie im Himmel“ bespielt er spitzbübisch und voller Leidenschaft die Kabarett- und Wirtshausbühnen Bayerns und Österreichs.
Aus dem Kofferraum seines alten Daimler-Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika und schon geht’s los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Jetzt Mitte dreißig - die Lausbubenjahre sind gezählt - findet sich der ehemalige Rockmusiker plötzlich zwischen Gartenpflege, Thermomixpartys und verpassten Biotonnenabholterminen wieder. Er erklärt, wie man den Besuch beim Hausarzt gekonnt durch eigene Recherche im Internet und am Stammtisch verhindert, zitiert aus seinem Beziehungsratgeber „Vom Hackstock zum Frauenversteher“ und philosophiert treffend über seinen Lieblingssport Fußball, den er überwiegend liegend vor dem Fernseher ausübt.
Binser ist ein Schlitzohr, ein Künstler zum Anfassen und Gernhaben, der nach dem Konzert nicht selten noch in geselliger Runde - natürlich mit Schnupftabak und einer gemütlichen Halbe Bier - anzutreffen ist. Erfrischend unangepasst purzeln die Pointen und Wortspiele aus seinem Mund und der Zuhörer fühlt sich dabei wie im Himmel, genauso wie der Binser selbst, wenn er auf der Bühne steht.

Samstag, 8. Juli 2017 14,-- / 16,--   
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Karin Rabhansl
Die Singer-/Songwriterin Karin Rabhansl („Mogst Schmusn“, „Singa“) stellt ihr drittes Album vor. „Anna“ heißt es. Kurz und bündig sagt sie selbst dazu: „Ich bin ein Gitarrenmädchen und ich mach Popmusik!’“
13 Songs hat die junge Musikerin auf „Anna“ versammelt: bairisch und hochdeutsch, alle aus eigener Feder, prall gefüllt mit Geschichten, eigene oder solche, die sie auf der Straße zusammenklaubt. Schnörkelfrei klingt das, authentisch und so überzeugend, dass sich LaBrassBanda-Chef Stefan Dettl nicht zwei Mal bitten ließ mit ihr ein Duett aufzunehmen.
„Anna“ überrascht mit neuen Facetten ihres Talents und bündelt dabei die besten Elemente aus der Vergangenheit. Glasklar und immer wieder kraftvoll ist ihre Stimme und vor allem in den bairischen Songs nah am Gefühl, am selbst Erlebten. Jetzt hat Karin Siebenmeilenstiefel an. Und eilt mit der Schaufel in der Hand dem Ende des Regenbogens entgegen…
Es war wie so oft kein leichter Start: „Ich hör’ keinen Hit“, sprach der Plattenfirmenboss. „Du musst Dich auf einen Stil einigen“, sagte die Band. „Die Großstadt tut dir nicht gut“, legten ihr wohlmeinende Menschen an’s Herz. Karin Rabhansl hat sich all die guten Ratschläge in Ruhe angehört. Und hat dann die Platte aufgenommen, die sie machen wollte. Schnell war die schwierige Geburt vergessen, weil das Baby so quicklebendig und frisch daherkommt.
„Anna“ klingt experimenteller und auch ein bisschen kantiger als Karins bisherige Alben, schöpft noch tiefer aus dem weiten Genre Pop: da rockt es gewaltig in „Wetter“, lodert ein bisschen Punk in „Mia brenna“. „Jung sa“ hingegen flirtet hart mit dem Schlager – ein Schuft, wer Schlechtes dabei denkt! Dazwischen findet sich jede Menge klassischer Karin Rabhansl-Pop: Solo-Nummern und Lieder mit ihrer Band, Texte über Sieger und Verlierer, Zombies und Superhelden, über Lügner, Träumer und Dauernörgler und über heimliche Gelüste, mit denen man besser durch den Sommer kommt.
Die Klammer um alle Songs ist Karins klare Stimme und das, was sie zu sagen hat. Alle Songs und sämtliche Texte (niederbairisch und hochdeutsch) hat sie selbst geschrieben, denn – wir hatten es schon – sie hat einfach das Album gemacht, das sie im Kopf hatte. „Ich bin ein Gitarrenmädchen“, sagt die 28-Jährige, die sich stilistisch nicht festnageln lassen will und trotzdem ganz genau weiß, wo sie herkommt und was sie will: „Ich mache Popmusik!“

Liederbühne Robinson